2014 Baden Spätburgunder Rotwein, Edition Fritz Keller

Basisdaten

Herkunft:

Deutschland, Anbaugebiet Baden

Rebsorte:

Spätburgunder

Geschmacksrichtung:

trocken

Anbaugebiet und Klima

Baden ist zwar nur das drittgrößte, dafür aber mit einer Ausdehnung von 250 km das längste Anbaugebiet Deutschlands. Es reicht von der Grenze der Hessischen Bergstraße bis zur Schweizer Grenze. Unbestritten auch, dass Baden mit dem Schwarzwald, dem Markgräfler Land, oft auch als Toskana Deutschlands bezeichnet, dem Kaiserstuhl, dem Breisgau, der Ortenau und der Badischen Bergstraße das sonnenreichste Weinbaugebiet ist. Die fruchtbaren Böden aus Mergel, Buntsandstein, aus mit Löss überdecktem Kalk und Vulkangestein schaffen zusammen mit dem milden Klima ideale Wachstumsbedingungen. Für das milde Klima ist neben dem Schwarzwaldmassiv, das die Region vor rauen Ostwinden schützt, und den Vogesen, die den Regen erfolgreich abfangen, vor allem auch die Burgundische Pforte verantwortlich. Diese rund 30 Kilometer breite Senke südlich der Vogesen lässt mediterrane Luft aus dem Mittelmeerraum über das Rhônetal nach Südbaden.

Verarbeitung und Ausbau

Die Reben haben ein Durchschnittsalter von 25 Jahren, im Weinberg gilt naturnaher Anbau mit deutlicher Reduzierung der Düngung. Ertragsreduzierung durch Traubenteilung und sorgfältige selektive Handlese sind weitere Kriterien. Im Keller wird dieser Wein schonend weiterverarbeitet und nach klassischer Maischegärung für mindestens sechs Monate im großen und kleinen Holzfass ausgebaut.

Verkostungsnotiz

Dieser Rotwein aus der Traditionsrebsorte Badens hat eine intensive, lebendige granatrote Farbe, die Nase verwöhnen Aromen von Brombeeren und Sauerkirschen, dazu etwas Schokoladenwürze. Am Gaumen überzeugt er mit guter Struktur und guter Länge. Dieser klassische Typ eines maischevergorenen Spätburgunders passt hervorragend zu Pastagerichten mit würzigen Saucen, zu kurz gebratenem, dunklen Fleisch, zu Sauer- und Rinderbraten, Wild und Lamm.

Empfohlene Trinktemperatur

16° C - 18°C

Download des Faktenblattes

Zurück zur Übersicht